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ALTENBERG

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Anger u. Co Grimma

Bärensiegel
Berlin

Der VEB Bärensiegel Berlin wurde unter dem Namen VEB Großberliner Getränkeindustrie auf Beschluss des Magistrats von Groß-Berlin vom 1. März 1949 gegründet. Sitz war das Gelände der ehemaligen Versuchs- und Lehranstalt für Spritrektifikation in der Rittergutstraße 82, heute Josef-Orlopp-Straße. Am 4. August 1950 wurde das Unternehmen in VEB Bärensiegel umbenannt. Dieses Datum gilt damit als offizielles Gründungsdatum.

In der DDR war das Unternehmen einer der zwei größten Spirituosen-Anbieter und wuchs durch die Fusion mit weiteren Brennereien wie der Spiritusfabrik Krakow am See oder des VEB Bärenquell aus Berlin-Treptow. Später war das Unternehmen Teil des Kombinats Spirituosen, Wein und Sekt.

1989 produzierte der VEB Bärensiegel mit etwa 400 Mitarbeitern 26 Millionen Flaschen Spirituosen.

Bärensiegel ab 1990: Nach der Wende wurde der Betrieb in eine GmbH umgewandelt und tritt seitdem als Berliner BärenSiegel GmbH am Markt auf. Die Treuhandanstalt verkaufte 1994 die GmbH an das Weinunternehmen Franz Wilhelm Langguth Erben, deren Eigentümer eine Aufteilung der Produktionsbereiche in BärenSiegel GmbH, Moritz Thienelt GmbH und Eskalony & Sons GmbH vornahmen.

Die vorhandenen Gebäude in Lichtenberg und Adlershof wurden als Produktionsstandorte aufgegeben. Aber in der Josef-Orlopp-Straße ließ die Firma neben dem ursprünglichen Gebäude auf der hinzugekauften Fläche des früheren Betriebes VEB Pflanzen- und Ölmühle eine Metall-Leichtbauhalle setzen, in der die Spirituosen weiterhin hergestellt werden.

Die neue Berliner BärenSiegel GmbH löste nach der Privatisierung den Investitionsstau auf und modernisierte die Produktion. So konnte bereits 1994 mit 92 Mitarbeitern ein Umsatz von 100 Millionen Mark erzielt werden.


BRAMSCH

Die Geschichte des Unternehmens begann im Jahr 1820, als der Unternehmer Heinrich Wilhelm Dursthoff das frühere Gräflich- Wallwitzsche Sommerpalais im Menageriegarten (Friedrichstraße 56) erwarb und hier die erste sächsische Preßhefen- und Kornspiritusfabrik einrichtete. Nach seinem Tod am 20. März 1837 übernahm Johann Ludwig Bramsch (eigentl. Bramsche) das Werk und baute es zur führenden Spirituosenfabrik in Sachsen aus. Gemeinsam mit der Witwe Dursthoffs, die Bramsch 1841 geheiratet hatte, leitete er den Betrieb bis 1870 selbst, wandelte ihn dann jedoch in eine Aktiengesellschaft um. Unter dem Namen Dresdner Preßhefen- und Kornspiritusfabrik J. L. Bramsch produzierte das Werk neben Rohstoffen wie künstlicher Hefe und Kornspiritus auch verschiedene Spirituosen und Liköre.
1946 fiel die Fabrik unter die Enteigungsbestimmungen und wurde in einen volkseigenen Betrieb umgewandelt. Zu DDR-Zeiten gehörten auch der “Briesnitzer Mineralbrunnen” und die “Radeberger Likörfabrik” zum VEB Bramsch Dresden. 1992 endete die Produktion an der Friedrichstraße. Erhalten blieben das frühere Kontorhaus des Betriebes. In Erinnerung an das Unternehmen erhielt eine 2012 angelegte Erschließungsstraße den Namen Am Bramschkontor.


DRESDEN

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