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VEB
Nordbrand
Nordhausen


1507 kam es zur ersten urkundlichen Erwähnung des "Bornewyn"- Zinses, einer Branntweinsteuer.
1726 gab es in Nordhausen 69 Brennereien, die jährlich 1,3 Millionen Liter Branntwein erzeugten.
Die Brenner waren von guten Ernten auf den Feldern der Goldenen Aue abhängig. Da die Kornbrennereien für das Nordhäuser Wirtschaftsleben enorm an Bedeutung gewonnen hatten, war der Rat der Stadt bemüht, die Einmaligkeit des Produkts "Nordhäuser" zu schützen. 1789 wurde eine Art Reinheitsgebot für die Kornbranntweinherstellung festgelegt.
Mitte des 18. Jahrhunderts gab es über 100 Branntweinbrennereien in Nordhausen.
Die Firmen Karl Sturm & Co. in der Erfurter Straße und AG Leissner & Co. in der Wertherstraße gehören zu den Wurzeln der Nordbrand Nordhausen GmbH. Diese kauften Kartoffelsprit auf, reinigten ihn und verkauften den Feinsprit an die Brennereien weiter.
1865 Bau der Spritreinigungsfabriken Karl Sturm & Co., Leissner & Co.
1904 Zusammenschluss der meisten Nordhäuser Brenner zur "Vereinigung der Nordhäuser Kornbranntweinfabriken e.V."
Gründung des heutigen Betriebes
Am 1. Juli firmierten Wilhelm und Hermann Stegemann ihren Betrieb um in die Stiftung Nordhäuser Branntweinwerk, Korn- und Weinbrennerei. Die Gebrüder Stegemann verließen die sowjetische Besatzungszone.
Nach der Gründung der DDR 1949 und dem folgenden landesweiten Ausbau der Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) begann die Zentralisation der DDR - Wirtschaft. Nordbrand stieg zum größten und leistungsfähigsten Spirituosenhersteller der DDR auf.
Ende der 50er Jahre gab es in Nordhausen noch etwa 20 Spirituosenproduzenten neben dem Nordbrand - Betrieb. Das Etikett in der altdeutschen Druckschrift bestimmte seit 50er Jahren das Outfit und wurde in der Folgezeit
nur geringfügig verändert zurück zur Gliederung
Auf Drängen der westdeutschen Importeure wurde der Namenszusatz "echter" eingeführt - zunächst nur
auf den Exportflaschen Werbeaufsteller aus den 1950er Jahren
Der Ausbau des Betriebes 1959 - 1969
In dieser Zeit kam es zu einer steigenden Nachfrage nach Nordbrand Produkten im Inland und ersten Exporten in die Bundesrepublik. Bereits 1961 wurde der erste Korn in die Bundesrepublik Deutschland exportiert.
Die politische Wende in der DDR: Auf der Suche nach einem Partner hatte Nordbrand zu Beginn des Jahres 1990 Kontakt zur Peter Eckes KG in Nieder-Olm aufgenommen. Am 27. August wurde bereits ein Vertriebs- und Marketingvertrag unterzeichnet. Nach Verhandlungen mit der Treuhandanstalt wurde von Repräsentanten beider Unternehmen und der Treuhand am 23. Mai 1991 der Vertrag unterzeichnet, der die Nordbrand Nordhausen GmbH zum 100-prozentigen Tochterunternehmen der Eckes AG machte.
Seit dem Jahr 2007 gehört die Nordbrand Nordhausen GmbH zu den Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien.
Im Mai 2008 feiert die Nordbrand Nordhausen GmbH das 60jährige Firmenjubiläum




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